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Sabine Braun

Contact
Sabine.Braun@akzente.de
Tel. +49 (89) 202056-22
Fax +49 (89) 202056-50

Profession / Affiliation
Geschäftsführung der akzente GmbH

akzente kommunikation und beratung gmbh
Corneliusstraße 10
 – DE-80469 München

Curriculum Vitae
Studium der Kommunikationswissenschaften, Germanistik, Markt- und Werbepsychologie an der LMU, München. Freie Journalistin und Autorin mit den Schwerpunkten Umweltschutz und Umweltmanagement. 1993 Gründung von akzente. Seit 1995 Mitglied des Vorstands von future e.V. – verantwortung unternehmen. Lehrbeauftragte für den Masterstudiengang „Sustainable Marketing & Leadership“ an der Hochschule Fresenius und Dozentin für Nachhaltigkeitskommunikation an der Bayerischen Akademie für Werbung (BAW).

Abstract
Umweltmanagement in Finanzinstituten: Ebenso notwendig wie nützlich.
Eigentlich ist heute selbstverständlich, dass größere Unternehmen den Umwelt­schutz systematisiert haben. Dass sie wissen, was sie verbrauchen, was sie einkaufen und was sie an Abfall verursachen. Und dass sie an Verbesserungen arbeiten. Warum? Weil es effizient ist, weil es gesellschaftlich erwartet wird und weil es die eigenen Werte stützt. Man kann doch schlecht von Eigenverantwortung und Effizienz sprechen, ohne diese Themen erlebbar im betrieblichen Alltag zu verankern?
Finanzinstitute stellen zwar war keine physischen Produkte her, aber auch sie haben einen hohen Umsatz an Fläche, Energie, Wasser und Papier. Ihre Umweltauswir­kungen lassen sich in Zahlen messen. Wer sich die Mühe machen würde, beispiels­weise den veröffentlichten Papierverbrauch aller deutschen Banken zu addieren, käme auf eine beein­druckende Menge. Die direkten Umweltauswirkungen von Finanzinstituten sind vorrangig auf die Zahl ihrer Mitarbeiter, den Betrieb ihrer Gebäude und Rechenzentren sowie die Mobilität zurückzuführen. Allein in Deutsch­land beschäftigt die Finanzbranche rund 1,2 Millionen Mitarbeiter (vgl. Bundesregierung, 2007). Selbst kleinere Umstellungen können deshalb übers Jahr zu substanziellen Einsparungen führen.
Für ihre Privat- und Geschäftskunden wollen und müssen die Finanzinstitute vor allem eines sein: Ein vertrauenswürdiger und verlässlicher Partner. Dazu gehört es, Verantwortung zu übernehmen und zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft beizu­tragen. Zugleich nehmen Finanzinstitute durch ihre Geschäfts­beziehungen eine wichtige Vorbildfunktion ein, weshalb sie auch angesichts von Firmenkunden mit ambitionierten Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategien punkten müssen. Und im Privatkundenbereich steht eine Anerkennung sozial-ökologi­scher Produktstrategien bevor: Die auf den Finanzsektor spezialisierte Unterneh­mens­­beratung ZEB prognostizierte in ihrer Social Banking Study 2012 eine mit mehr als 16 Millionen Menschen starke Nachfrage an ethisch-ökologischen Finanz­produkten (vgl. zeb et al., 2012).