Nanno Kleiterp

 

 

 

 

Nanno Kleiterp

Contact
n.kleiterp@fmo.nl
+31 (0) 70 3149672

Profession / Affiliation
CEO of FMO

FMO  – Netherlands Development Finance Company
Anna van Saksenlaan 71 – 2593 HW  The Hague
The Netherlands
+31 (0)70 314 96 96 – F +31 (0)70 324 61 87
Info@fmo.nl

Definition of Responsible Investment Banking
We believe in a world in 2050 in which nine billion people live well and within the planet’s recources. That’s why we finance entrepreneurs from developing countries because we believe a thriving private sector fuels economic and social progress.

Wir glauben an eine Welt im Jahr 2050, in dem neun Milliarden Menschen leben gut und innerhalb der Resourcen des Planeten. Deshalb finanzieren wir Unternehmer aus Entwicklungsländern, weil wir glauben, dass eine florierende Privatwirtschaft Brennstoffe wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt.

Areas of Expertise
The importance of the private sector in the economic and social development of emerging markets.

Die Bedeutung des Privatsektors in der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Emerging Markets.

Curriculum Vitae
Nanno Kleiterp was appointed as CEO and Chairman of the Management Board in 2008. Before that, he was responsible for FMO’s risk-bearing profile as Chief Investment Officer from 2000. From 1987–2000, he held a number of positions within FMO, including Manager Small- and Medium-sized Enterprises, Regional Manager Latin America and Chief Finance Officer. Prior to FMO, he gained extensive experience in private-sector development while working in Nicaragua, Mexico and Peru.

Nanno Kleiterp wurde als CEO und Vorsitzender des Vorstands im Jahr 2008 ernannt. Zuvor FMO für die Risikotragfähigkeit Profil als Chief Investment Officer von 2000 verantwortlich war. Von 1987 bis 2000 bekleidete er eine Reihe von Positionen innerhalb FMO, einschließlich-Manager Kleine und mittlere Unternehmen, Regionalleiter Lateinamerika und Chief Finance Officer. Vor der FMO, sammelte er umfangreiche Erfahrung in Entwicklung des Privatsektors bei der Arbeit in Nicaragua, Mexiko und Peru.

Abstract
Die neue Entwicklungszusammenarbeit: Die Bedeutung des privaten Sektors
Nanno Kleiterp
FMO (Niederländische Entwicklungsbank)
Die Welt verändert sich schnell, Richtlinien aber verändern sich langsam. In der Vergangenheit konzentrierte sich Entwicklungszusammenarbeit vorwiegend auf den öffentlichen Sektor und auf Armut in Ländern mit geringem Einkommen. Im Laufe der letzten beiden Jahrzehnte gab es vier wichtige Trends, die Auswirkungen auf die Richtlinien für die Entwicklungszusammenarbeit hatten:
Der erste ist die Verlagerung der wirtschaftlichen Aktivität und politischen Macht von West nach Ost und Süd. Dies bewirkt eine Veränderung der Kapitalströme, durch die mehr kommerzielles Kapital in aufstrebende Märkte fließt. Ausländische Direktinvestitionen in das subsaharische Afrika sind in den letzten zehn Jahren um ein Fünffaches gestiegen. Gleichzeitig fließt das Kapital auch wieder zurück.
Erstaunlicherweise haben die sich in der Krise befindlichen Europäer sogar China und Brasilien um finanzielle Unterstützung gebeten. So entsteht eine multipolare Welt, in der Gleichberechtigung und Wechselseitigkeit anstelle einer Dominanz des Westens im Umgang mit dem Osten und Süden treten.
Der zweite Trend ist ein Wechsel in Bezug auf die Verteilung der Armut. Vor zwanzig Jahren lebten mehr als 90 Prozent der Armen in Ländern mit niedrigem Einkommen. Momentan leben dort nur noch weniger als 30 Prozent der Armen. Das liegt nicht daran, dass die Armen in andere Länder ausgewandert sind, sondern daran, dass die Länder, in denen sie leben, reicher geworden sind.
Die beiden vor Kurzem noch einkommensschwachen Länder Nigeria und Vietnam werden bis zum Jahr 2050 voraussichtlich Teil der G20 sein. So ändern sich die Verhältnisse zwischen der alten, reichen und der neuen, sich noch entwickelnden Welt von Grund auf. Immer mehr Entwicklungsländer verfügen über Mittel, um die Armut in ihren eigenen Ländern ohne finanzielle Unterstützung zu bekämpfen. Als Folge davon wird die Grundlage der Entwicklungszusammenarbeit von Gleichberechtigung und Wechselseitigkeit anstatt von Abhängigkeit geprägt sein, und der Fokus wird auf stabilen, gemeinsamen Geschäftsbeziehungen liegen.
Es ist offensichtlich, dass die Official Development Aid (ODA) in den Entwicklungsländern inzwischen eine geringere Bedeutung hat. Stattdessen sind ein Anstieg der Investitionen im privaten Sektor sowie eine zunehmende Bedeutung privater internationaler Stiftungen sowie gebundener Hilfe von früheren Entwicklungsländern wie China, Indien und Brasilien erkennbar.
Der dritte Trend ist die anhaltende Misswirtschaft globaler öffentlicher Güter wie Kohlenstoffemissionen, Wasser und Fischbestände. Dies treibt den Klimawandel voran und stellt für die Menschheit die erste wirkliche Bedrohung dar. Bei den prognostizierten Wachstumsraten und bei steigender Mittelklasse in aufstrebenden Märkten werden wir im Jahr 2050 zum Erhalt unseres Lebensstils 2,4 Planeten benötigen. Wir werden unser Produktions- und Konsumverhalten ändern müssen, um uns auf die Ressourcenknappheit einzustellen und einen drastischen Wandel des Klimas zu verhindern.
Der vierte Trend ist die steigende Ressourcenknappheit, die mit Preisanstiegen einhergeht und die gleichzeitig Veränderungen in den Regeln und Grundsätzen von Unternehmen und Ländern hervorruft, die mehr Kontrolle über die wichtigen Wertschöpfungsketten erlangen wollen. Kontrolle ist für Unternehmen und Länder wichtig, wenn sie nicht außen vor bleiben wollen und wenn sie Produktivität und Nachhaltigkeit in ihren Lieferketten grundlegend verbessern wollen.

Network
Nanno joined the board of IUCN NL in April 2013. He is also a member of Worldconnectors and sits on the Advisory Board of the International Institute of Social Studies (ISS). Finally, Nanno serves on the board of the TEEB for Business Coalition.

Nanno ——– in den Vorstand der IUCN NL im April 2013. Er ist auch ein Mitglied der Worldconnectors und sitzt im Beirat des International Institute of Social Studies (ISS). Schließlich Nanno —– des TEEB for Business Coalition.

Hobbies & Social Engagement
Lesen und Reisen