Vorstand FidAR

 

 

 

 

 

 

Monika Schulz-Strelow

Contact
monika.schulz-strelow@fidar.de
+49 (0)30 887 14 47 13

Profession / Affiliation
Präsidentin der FidAR e.V.

FidAR e.V.
Kurfürstendamm 61
D-10707 Berlin

Areas of Expertise
Unternehmungsberaterin für Investoren aus dem In- und Ausland
Politikwissenschaftlerin
Gutachterin bei der Europäischen Kommision

Curriculum Vitae

Monika Schulz-Strelow hat das Studium der Politischen Wissenschaften und Sprachen an den Universitäten in Bonn und Berlin absolviert. Als langjährige Geschäftsführerin der BAO BERLIN – International GmbH hat sie erfolgreich die Interessen der Berliner Wirtschaft weltweit vertreten. Seit 6 Jahren betreut sie mit ihren Netzwerkpartnern Investoren aus dem In-und Ausland und berät internationale Wirtschaftsförderungsgesellschaften, u.a. die Austrian Business Agency (ABA), die nationale Österreichische Ansiedlungsagentur. European Public Affairs und – Funding, sowie politisches Lobbying ergänzen das Leistungsspektrum.

Ehrenamtlich engagiert sich Frau Schulz-Strelow u. a. seit 2005 in der Initiative Frauen in die Aufsichtsräte und ist Gründungsmitglied und Präsidentin des 2006 gegründeten Vereins FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V. Mit FidAR setzt sie sich für die nachhaltige Erhöhung des Frauenanteils in deutschen Aufsichtsräten ein.

Sie erhielt 2013 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland

Abstract

FidAR ist die allseits bekannte und geachtete Organisation, „Frauen in die Aufsichtsräte“, und Sie sind die (Mit)Gründerin und langjährige Präsidentin. Die Stärke Ihres Vereins besteht auch darin, dass unter den Mitgliedern viele Führungsfrauen sind. Sie alle haben keine Quote gebraucht, um nach oben durchzumarschieren. Warum verlangen ausgerechnet Frauen im Zenit ihrer Macht nach gesetzlicher Rückendeckung?

Weil ihre Geschichten eine Summe von Erfahrungen auffädelt, die allesamt zeigen wie hart der Weg nach oben für Frauen ist, wie alleine sie häufig dabei sind und wie wenig Frauen deshalb in den Führungsebenen ankommen. Die berühmte „Token-Frau“ zu sein, mag für einige Frauen eine komfortable Situation bedeuten, der sie sich häufig gar nicht bewusst sind; für die meisten ist es jedoch eine sehr anstrengende und keineswegs zufriedenstellende Situation. Nur eine ausgewogenere Gemengelage zwischen Frauen und Männern in den Führungszirkeln kann für nachhaltige Führungsstärke sorgen und damit für die nachhaltigere Verfolgung der Unternehmensziele.

Eine Reihe von Studien, auch die der großen bekannten Unternehmensberatungen kommen zu dem Ergebnis, dass sich ab einer Präsenz von 30 Prozent Frauen die Unternehmenskultur verändert und gemischte Top-Teams als Normalität wahrgenommen werden…

Deshalb berufen wir uns auf diese Beweisführung; und die Forderung nach einer paritätischen Besetzung der Gremien war aus unserer Sicht sowieso nicht durchsetzbar; sie hätte nur eine Blockadehaltung ausgelöst, auch bei FidAR-Mitgliedern. In den ersten Jahren unseres Bestehens haben wir sogar noch auf die Einsicht der Unternehmer in die Notwendigkeit der Beteiligung von Frauen in Führungsgremien gesetzt.

Eben weil die erlebte Wirklichkeit uns eines Besseren belehrte, waren wir mit unserer Geduld tatsächlich am Ende. Die Quote mag nicht der Weisheit letzter Schluss sein, aber wir kamen nicht umhin zu erkennen, dass sich ohne Druck rein gar nichts ändert. Dabei wussten und wissen wir nach wie vor sehr wohl, dass wir für unsere Forderungen auch starke Männer auf unserer Seite brauchen. Diese Männer gibt es, das muss man ganz laut in die geschlossenen Managementzirkel hineinrufen; diese Männer haben den größeren Weitblick und einige dieser Männer engagieren sich bei FidAR oder sympathisieren heftig mit uns. Sie zu gewinnen war einfacher mit der Definition der Schwelle von mindestens 30 Prozent Frauen, als wenn wir gleich die „Drohkulisse“ von 40 oder sogar 50 Prozent aufgebaut hätten.