Heike Leitschuh

 

 

 

 

 

 

 

 

Heike Leitschuh

Contact
heike-leitschuh@t-online.de
069-70791284

Profession / Affiliation
Autorin, Moderatorin und Beraterin für Nachhaltige Entwicklung

Selbstständig

Definition of Responsible Investment Banking
Die Grundsatzfrage lautet: Was bewirkt das Geld, das ich anlege oder investiere? Nützt oder schadet es der Nachhaltigkeit der Gesellschaft?

Areas of Expertise
Nachhaltig Wirtschaften, Stakeholderdialoge, Nachhaltige Lebensstile, Postwachstumsgesellschaft

Curriculum Vitae
Heike Leitschuh – www.fairwirtschaften.de

• Jg. 1958
• Studium zur Diplom-Politologin in Marburg
• Von 1989 bis 1995 Redakteurin im Frankfurter Verlag der Ökologischen Briefe, Leitung des Ressort Wirtschaft
• seit 1995 selbständige Journalistin, Buch-Autorin, Moderatorin und Beraterin für Nachhaltige Entwicklung
• Schwerpunktthemen: Zukunftsfähige Unternehmensentwicklung, Postwachstumsökonomie, Transformationsprozesse und nachhaltige Lebensstile
• Vielfältige Publikationen in Fach- und Publikumszeitschriften
• Moderation von Veranstaltungen verschiedener Formate sowie Dialogprozesse. Beratung zu Entwicklung von Strategien für Nachhaltigkeit und CSR, bei Stakeholderdialogen sowie der Kommunikation
• 2004 vertretungsweise Leitung des Corporate Sustainability Management Forum am International Institute for Management Development (IMD) in Lausanne.
•• 2005 erschien ihr Buch: „Nachhaltig die Zukunft managen. Pioniere in globalen Unternehmen – Porträts und Hintergründe“

Abstract
Seit einigen Jahren haben sich Stakeholderdialoge – Dialoge zwischen Unternehmen und ihren Anspruchsgruppen − etabliert. Ziele sind: die Ansprüche der Stakeholder kennen und verstehen zu lernen, gemeinsame Positionen zu finden, die Nachhaltigkeitsstrategie zu verfeinern, Konflikte zu entschärfen, und gegebenenfalls auch Projekte gemeinsam umzusetzen. Beide Seiten können davon erheblich profitieren. Auch in der Finanzbranche gab und gibt es solche Dialogprozesse. Sie können hier u.a. dazu beitragen, ernsthaft negative Auswirkungen des Kerngeschäfts (etwa durch die Finanzierung umstrittener Firmenkunden oder heikler Großprojekte) zu verringern und infolgedessen Reputationsrisiken zu senken sowie Kostenrisiken zu vermeiden.
Einen Stakeholderdialog erfolgreich zu führen ist jedoch nicht einfach und hängt u.a. davon ab, in welcher Art und Form er organisiert ist und abläuft. Unternehmen müssen sich darauf intensiv vorbereiten und ausreichende personelle Ressourcen zur Verfügung stellen. Im Prozess selber gilt es, wichtige Aspekte zu beachten, um schrittweise Ergebnisse zu erreichen, wie z.B. die genaue Klärung von Zielen, die Vereinbarung von Spielregeln oder eine unabhängige Moderation. Schnelle Erfolge sind bei komplexen Materien nicht erwartbar. Doch Unternehmen, die sich ernsthaft auf Stakeholderdialoge einlassen, können vom Know-how ihrer Anspruchsgruppen profitieren und vom Austausch nur gewinnen.

Mitautorin Susanne Bergius

Network
Mitherausgeberin des Jahrbuch Ökologie
Mitglied im Beirat für die Nachhaltigkeitsfonds der Bank SafraSarasin, Basel
Mitglied im Netzwerk „Der Kongress tanzt“, das sich für lebendigere Veranstaltungen einsetzt (www.der-kongress-tanzt.net)